KlickTipp

E-Mail Marketing mit dem größten deutschen Anbieter

Der umfangreiche Test 2019

E-Mail-Marketing

Eines der wichtigsten Werkzeuge, mit denen sich online Geld verdienen lässt, ist das E-Mail-Marketing. Mit dem E-Mail-Marketing ist es sogar möglich, auf Knopfdruck tausende, zehntausende und sogar hunderttausende Euro zu generieren.

Grundvoraussetzung hierfür ist, dass man einen guten E-Mail-Service-Provider oder kurz „ESP“ nutzt, der sich um die Zustellung der Mails beim Kunden kümmert und diese auch zuverlässig durchführt.

Der wohl bekannteste Anbieter in Deutschland ist Klicktipp, und wenn Du nun wissen möchtest, ob sich dieser Dienst gegen seine internationale Konkurrenz behaupten kann, oder ob Du vielleicht eher auf einen amerikanischen Dienst setzen solltest, dann bist Du hier genau richtig!

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Was ist Klicktipp?

Kapitel 2

Warum ist Klicktipp so beliebt?

Kapitel 3

Was kann Klicktipp?

Kapitel 4

Welche Stärken hat Klicktipp?

Kapitel 5

Welche Schwächen hat Klicktipp?

Kapitel 6

Die Vor- und Nachteile im Überblick

Kapitel 7

Fazit – Was taugt Klicktipp?

Kapitel 8

Nutzer-Kommentare und Meinungen

Klicktipp Review

Wenig Zeit?

Kein Problem, dann springe jetzt zu unserem Fazit vor und sieh Dir an, ob Klicktipp der richtige Dienst für Dich ist oder ob Du lieber auf einen alternativen Service setzen solltest.

Du liest nicht gerne?

Wir haben Dir das gesamte Review mit all unseren Eindrücken auch in einem Video festgehalten. Sieh es Dir jetzt an, um alles Nötige über den Email-Dienst zu erfahren.

Was ist Klicktipp?

Klicktipp wurde von dem bekannten Marketer Wolosz entwickelt und ist der größte deutsche Anbieter für E-Mail-Marketing. Nahezu jeder, der sich schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt hat, ist früher oder später auf den Namen Klicktipp gestoßen.

Stell Dir vor, Du hast 1000 Menschen, die an dir und deinen Produkten interessiert sind. Du könntest diese Menschen infolge deiner Kampagnen zwar manuell anschreiben, würdest dann jedoch mit Sicherheit keine Zeit mehr haben, um andere wichtige Aufgaben durchzuführen.

Daher gibt es sogenannte Autoresponder bzw. Email-Service-Provider (kurz ESP), zu denen auch Klicktipp gehört.

Mit Klicktipp lassen sich nämlich vordefinierte Emails automatisiert an jeden Kunden aus der Contactcloud ausliefern. So ist der Aufwand von der Menge an Kunden entkoppelt und das wiederum ist die notwendige Basis der Skalierung bzw. Automatisierung.

Klicktipp

Warum ist Klicktipp so beliebt?

Der wohl größte wahrgenommene Vorteil bzw. USP von Klicktipp ist das Tagging und die Anbindung an Digistore24.

Während ersteres mittlerweile von vielen günstigeren Diensten kopiert wird, ist die Anbindung zu Digistore24 nach wie vor ein exotisches Feature, was sicherlich daran liegt, dass es sich um einen deutschen Zahlungsanbieter handelt, wohingegen die meisten alternativen ESPs amerikanische Anbieter sind, die vermutlich noch nie etwas von Digistore gehört haben. Alleine dieser Umstand macht Klicktipp fast unverzichtbar, sofern man nicht auf Komplett-Systeme wie Clickfunnels umsteigen möchte.

Digistore ist dabei ein sogenannter Zahlungsprozessor (Payment-Processor), über den man eigens erstellte digitale Produkte verkaufen kann. Digistore übernimmt in diesem Fall den gesamten Zahlungsprozess und verifiziert den Kauf. Diese Information kann nun an Klicktipp übertragen werden, sodass man sein E-Mail-Marketing perfekt darauf abstimmen kann, ob ein Kontakt gekauft hat oder nicht.

Was kann Klicktipp?

Klick-tipp ist ein ESP, der durch die großflächige Anbindung an andere deutsche Service-Anbieter punkten kann. Es ist zum Beispiel möglich, Digistore24, Digimember und Klicktipp so zu kombinieren, dass ein Besucher nach dem Kauf eines Produktes auf Digistore24 automatisch seine Zugangsdaten zum Digimember-Kurs erhält und dieser dann auch noch in der eigenen Mail-Liste von Klicktipp hinterlegt wird.

Das Tagging

Durch das Tagging kann man den Kunden, die in der Contactcloud (so heißt das digitale Adressbuch in Klicktipp) gespeichert sind, individuelle Tags zuweisen, die deren Interessen wiederspiegeln.

Dadurch ist es möglich, einen Kundenavatar innerhalb von Klicktipp zu erstellen und die Mails so zu steuern, dass ein Kunde nur die Emails erhält, die seinen Interessen entsprechen. Kombiniert man diese Möglichkeit zusätzlich mit dem Autotagging, können ergänzende Produkte, also sogenannte Upsells, direkt nach einem Kauf per Mail angeboten werden. Wer den vorangegangenen Kauf nicht getätigt hat, erhält diese Mails nicht. Dass dadurch die Kaufraten explodieren, brauche ich an dieser Stelle bestimmt nicht zu erklären.

Aktionsmarketing

Natürlich kann man mit Klicktipp auch klassisches Aktionsmarketing betreiben.

D.h. man verschickt beispielsweise zu Ostern eine Mail an alle Kontakte, die das Produkt noch nicht gekauft haben. Hierbei gibt es jedoch eine Sache zu bemängeln, denn das tagbasierte, direkte Versenden der Mails steht erst ab der Klicktipp Enterprise Version zur Verfügung.

Es gibt zwar Workarounds, aber wirklich glücklich haben die uns nicht gemacht.

Follow-Up-Kampagnen

Klicktipp unterstützt zudem sogenannte Follow-Up-Kampagnen. So kann man innerhalb weniger Minuten Folge-Emails einrichten, die dem Interessenten nach einer selbst definierten Aktion zugesendet werden. In einem praktischen Szenario können so zum Beispiel die Zugangsdaten zu einem geschützten Mitgliederbereich direkt nach dem Registrierungsprozess zum Interessenten geschickt werden.

Auf diese Weise erspart man sich den aufwendigeren Aufbau einer Marketing-Cockpit Kampagne, welche eher für komplexere Funnel gedacht sind. So bleibt alles schön ordentlich und man verliert nicht so schnell den Überblick.

Welche Stärken hat Klicktipp

Neben der bereits erwähnten, fast einzigartigen Anbindung an deutsche Dienste wie Digimember, Webinaris oder Digistore24 bietet das System weitere sehr große Stärken.

Intuitive Oberfläche die Spaß macht

So geht die Bedienung von Klicktipp extrem gut von der Hand. Die Oberfläche ist intuitiv und das Bauen der Kampagnen macht nach einer sehr kurzen Eingewöhnungsphase extrem viel Spaß. Hier könnten sich einige große Konkurrenten wie beispielsweise Active-Campaign eine Scheibe abschneiden, denn dort treibt einem das Erstellen neuer Kampagnen regelrechte Schweißperlen auf die Stirn.

Splittests

Besonders gut hat uns die integrierte Möglichkeit gefallen, umfangreiche Splittests durchzuführen. Dabei kann man sowohl auf Mail-Daten, wie zum Beispiel die Öffnungs- und Klick-Raten, als auch auf Tags, also zum Beispiel „Gekauft“ oder „Nicht gekauft“, optimieren.

Diese Features kann man dann in einzelnen Mails oder in komplexen Kampagnen einsetzen. Wirklich sehr cool und dank der intuitiven Oberfläche in nur wenigen Minuten umgesetzt.

So kitzelt man mit nur wenig Aufwand auch das letzte bisschen Performance aus seiner Kampagne.

Komplexe Funnel möglich

Klicktipp’s Marketing Cockpit ist eine grafische Oberfläche, mit der man den gesamten Funnel einfach zusammenklicken kann. Dabei können simple E-Mail-Abfolgen, aber auch komplexere Wenn-Dann-Abfragen realisiert werden.

Insgesamt verfügt der Dienst aktuell über 21 verschiedene Bausteine, die zur Steuerung der Funnel eingesetzt werden können. Darunter zum Beispiel „Wenn-Dann“, „Ziel“, „Warte“, „Facebook-Sync“, „Tag“, „Field“ und viele weitere Module.

Datenschutzkonform

Der Dienst gibt sich große Mühe damit, DSGVO-konform zu sein. So wird automatisch am Ende jeder E-Mail ein Link zur selbstauskunft eingebunden, mit dem der Empfänger mit nur einem Klick eine komplette Übersicht über die erhobenen Daten anfordern kann. Ein sehr gutes Feature, dass wir bei vielen großen Konkurrenten aus dem Ausland vermissen.

Viele Anbindungen

Auch wenn Klicktipp nicht nativ an jeden Dienst angebunden ist, so stellt der Dienst eine umfangreiche API- und RAW-Schnittstelle zur Verfügung. Dadurch kann man das System auch an internationale Anbieter wie WebinarJam anbinden und so 100% automatisierte Webinar-Funnel aufbauen. Natürlich ergeben sich hier unzählige weitere Einsatzmöglichkeiten. Entwickler kommen hier also definitiv auf ihre Kosten.

Welche Schwächen hat Klicktipp

Starke Einschränkung jenseits der Enterprise-Version

Was einem in Klicktipp generell sehr viel Ausdauer abverlangt, sind die starken Beschränkungen, die man jenseits der Enterprise Version hat. So können nur maximal 5 Digistore-Produkte angelegt werden. Bei 10 Kampagnen ist Schluss und der Double-Optin-Prozess ist zwingend aktiviert.

Erst mit dem Upgrade auf die Enterprise-Version wird man souveräner und erhält Zugriff auf die wahre Power des Dienstes.

Komplizierte Analyse-Möglichkeiten

Jedoch gibt es weitere Stolpersteine, die, wenn sie unbemerkt bleiben, richtig Geld kosten können. So ist die Transparenz bei dem Mail-Versand nach kurzer Zeit so schlecht, dass die im Marketing-Cockpit angezeigten Zahlen nicht länger zu gebrauchen sind. Abhilfe soll hier zwar das Klicktipp-Analytics schaffen, aber die Bedienung ist mehr als umständlich und so ziehen für ein einfaches Reporting schnell viele Stunden ins Land.

Träger Support

Der Support von Klick-tipp könnte ebenfalls schneller reagieren. Subjektiv betrachtet, hat man als Enterprise-Kunde auch das Gefühl, dass in der Entwicklungsabteilung lediglich 2 Menschen arbeiten. Dadurch scheinen knallharte Prioritäten durch den E-Mail-Service-Dienst gesetzt zu werden, die dazu führen, dass nur die Anliegen gelöst werden, die zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen würden.

So wurde auch nach Monaten ein von uns gemeldeter Bug nicht gelöst, der einfacher kaum zu beheben wäre. In Klicktipp-Analytics wurden nämlich die Namen für die Werte „Mail geöffnet“ mit „Mail geklickt“ vertauscht, was zu ratlosen Gesichtern führt, wenn man sich dieser Tatsache nicht bewusst ist. Das ist natürlich kein Beinbruch, aber für das Team von Klick-tipp auch kein Aushängeschild.

Bugs, die uns auffielen...

1. Wartebaustein als Schwarzes Loch

Im Mai 2018 haben wir unseren Mail-Verteiler umgestellt. Im Zuge dieser Umstellung haben wir einen Warte-Baustein von 2 Tagen auf 7 Tage gesetzt. Anschließend haben wir unser Budget erhöht und innerhalb von 7 Tagen knapp 1000 Leads generiert. Dumm nur, dass diese Leads an dem Warte-Baustein hängengeblieben sind. Es ging einfach nicht weiter und man konnte auch nichts dagegen tun. Von Klick-tipp bestätigt, blieb uns dieser Bug in dunkler Erinnerung, da er uns bei einem Leadpreis von knapp 3 Euro ordentlich Geld gekostet hat.

2. Zwanghaft geBRANDmarkt

Bevor wir damals von Deluxe auf die Enterprise-Version umgestellt wurden, nutzten wir Klicktipp in verschiedenen Businesses. Durch das tolle „Senden als…“-Feature kann man jede beliebige Mail-Adresse für den Versand verwenden. Bedauerlich ist nur, dass damit nach der Enterprise-Umstellung Schluss ist, denn dann erfolgt der Versand von einer festgelegten Domain.

Leider wird man nicht unbedingt über diese Tatsache aufgeklärt. Man kann zwar immer noch die Absender-Adresse einstellen, aber dennoch steht immer die Hauptdomain bei der Absender-Adresse dabei. Für uns war das ein Schock, da sich plötzlich mehrere Businesses vermischten und erst durch eine „Beinahe-Eskalation“ konnten wir das Problem mithilfe eines Kompromisses lösen.

3. Russisches Roulette mit leeren Feldern

Im Juli 2018 zogen wir mit unserem eigenen Affiliate-Programm in die Beta-Phase. In dieser Phase konnten uns unsere Affiliate-Partner Kontakte in den Funnel schicken. Dabei wurde der Kontakt mit der Affiliate-ID unseres Partners in einem sogenannten benutzerdefinierten Feld gespeichert, sodass die Käufe später dem direkten Affiliate zugewiesen werden konnten.

Leider kostete uns die Beta-Phase viele Nerven, denn nachdem eine einmalige Prüfung des Feldes dazu führte, dass die Links teilweise ungültig wurden, waren wir gezwungen, diese Prüfung in jeder einzelnen Kampagne neu durchzuführen. Der Kontakt bekommt davon zwar nichts mit, doch für den Marketer ist dies stellenweise mit großem Extra-Aufwand verbunden.

Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Geniales Tagging
  • API-Anbindung an die meisten deutschen Software-Lösungen
  • Die Bedienung ist meist intuitiv
  • Deutscher Provider mit deutschem Support
  • Viele integrierteTools, wie Splittests, Social-Proof-Counter etc.

Nachteile

  • Starke Einschränkung ohne Enterprise
  • Nicht immer zuverlässig
  • Support ist sehr langsam
  • Vergleichsweise kostenintensiv
  • Reporting nur Mittelmaß

Fazit: Guter Dienst mit einigen Schwächen

Ja, das war es dann auch schon zum Provider Klicktipp. Alles in allem ist der Dienst gut. Daher bewerten wir den Provider wie folgt:

Klicktipp im Test
  • Bedienung
  • Stabilität
  • Support
  • Preis
4.1

Zusammenfassung

Klicktipp vereint viele Features und Möglichkeiten der teureren Dienste mit den Preistendenzen der günstigeren Dienste und sichert sich so einen Platz im oberen Mittelfeld.

Auch wenn der Support nicht wirklich überzeugen kann, wird dieser Umstand durch die zahlreichen Features und Möglichkeiten mehr als ausgeglichen. Wir sind mit dem Dienst im großen ganzen sehr zufrieden und werden ihn auch in Zukunft weiterhin einsetzen.

In diesem Sinne bedanke ich mich bei Dir fürs Lesen. Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn gerne mit Deinen Freunden.

Und wenn Du gerne mehr solcher Blog-Artikel sehen möchtest, dann schaue öfter einmal bei uns vorbei. Ansonsten wünsche ich Dir jetzt noch viel Spaß und alles Gute!

Video-Review: Alle Fakten auf einen Blick

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